Heinz-Wetten in der Schweiz: Wer sie anbieten darf und was sie kosten

Updated Oktober 2026
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Sechs Fussbälle liegen in zwei Reihen auf einem Rasen, das flache Abendlicht zieht lange Schatten über das Gras.

Stand: Oktober 19, 2026 | Geprüft gegen die Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Sporttip (Version 4.2) und das Réglement Jouez Sport (17. Ausgabe, September 2024).

Die 57 Einzelwetten einer Heinz-Wette setzen sich aus 15 Doppelwetten, 20 Dreierwetten, 15 Vierfachwetten, 6 Fünffachwetten und 1 Sechsfachwette zusammen.

Die Heinz-Wette gehört zu den Systemwetten mit Vollabdeckung, im Englischen als *full cover bets* zusammengefasst. Sechs Auswahlen, 57 einzelne Wetten, ein Wettschein – und schon entscheidet jeder einzelne Treffer darüber, ob sich der Einsatz überhaupt lohnt. In der Schweiz ist das Angebot an Systemwetten stark reguliert. Nur zwei Organisatoren führen Sportwetten durch, beide mit eigener Bewilligung und eigenem Vertragsgebiet. Wer eine Heinz-Wette platzieren will, landet deshalb fast unausweichlich bei Sporttip oder Jouez Sport – mit allen Eigenheiten, die diese Bewilligungen mit sich bringen.

Wettmärkte und Aufbau einer Heinz-Wette

Die Heinz-Wette ist keine Kombiwette im engeren Sinne. Eine gewöhnliche Kombiwette multipliziert die Quoten aller gewählten Auswahlen zu einer Gesamtquote und zahlt nur, wenn jede einzelne Voraussage stimmt. Die Heinz-Wette verlangt das nicht. Sie kombiniert jede mögliche Mehrfachwette aus ihren sechs Auswahlen – vom Zweier bis zum Sechser – und gibt auch dann einen Ertrag aus, wenn nicht alle Tipps eintreffen.

Was eine Heinz-Wette genau abdeckt

Aus sechs Auswahlen ergibt sich eine feste Zahl von Wetten, weil jede mögliche Kombination einmal vorkommt, aber keine Einzelwette enthalten ist. Eine Heinz-Wette besteht aus 15 Doppelwetten, 20 Dreierwetten, 15 Vierfachwetten, 6 Fünffachwetten und einer Sechsfachwette – zusammen 57 einzelne Wetten. Der Name spielt auf das amerikanische «Heinz 57» an, eine Werbezahl aus der Lebensmittelindustrie für 57 Sorten. Die einzelne Wette auf eine Auswahl zählt ausdrücklich nicht dazu. Wer sechs Spiele tippt und jede einzeln wetten möchte, gibt sechs Einzelwetten ab, keine Heinz-Wette.

Die einzelnen Wetten werden unabhängig voneinander abgerechnet. Fünf Auswahlen verlieren und die sechste gewinnt – die Wette zahlt nichts, weil für die einzelne Auswahl keine Linie gesetzt wurde. Kommen zwei Auswahlen richtig durch, deckt die 15er-Gruppe der Doppelwetten den Ertrag ab. Kommen alle sechs durch, gewinnen alle 57 Linien, und der Ertrag multipliziert sich entsprechend.

Wann eine Heinz-Wette etwas auszahlt

Mindestens zwei Auswahlen müssen richtig sein, damit die Heinz-Wette überhaupt einen Ertrag abwirft. Eine einzelne richtige Voraussage reicht nicht, weil kein Einzeltipp im Wettschein steckt. Wer auf der sicheren Seite sein will, achtet bei der Auswahl der Spiele darauf, dass zumindest die stärksten zwei Auswahlen als wahrscheinliche Treffer gelten. Die Bandbreite reicht dann vom kleinsten Ertrag über einen Doppel bis zum Höchstertrag, wenn alle Sechser-Kombinationen durchkommen.

Rechenbeispiel: was die Heinz-Wette zurückzahlt

Die Seite rechnet das Prinzip an einem schmalen Beispiel mit drei illustrativen Quoten durch, ohne Anspruch auf eine echte Marktlage. Drei Voraussagen werden mit 1.50, 2.00 und 2.50 angenommen, der Einsatz pro Linie beträgt CHF 1. Eine vollständige Heinz-Wette setzt aber sechs Auswahlen voraus; für die drei verbleibenden Positionen werden Quoten angenommen, die in der Nähe der genannten Werte liegen, damit die Rechnung nachvollziehbar bleibt.

Liniengruppe Anzahl Wetten Anteiliger Einsatz (CHF 1 / Linie) Kombinierte Quote (Beispiel) Möglicher Ertrag
Doppelwetten 15 15 3.00 bis 6.25 45 – 93.75
Dreierwetten 20 20 7.50 bis 15.63 150 – 312.50
Vierer- bis Sechserwetten 22 22 – nur bei Treffern in der oberen Hälfte

Die Tabelle vereinfacht. In der Praxis hängt der Ertrag jeder Liniengruppe davon ab, welche Auswahlen genau richtig liegen, weil die Quoten sich von Linie zu Linie unterscheiden. Der höchste Ertrag stellt sich ein, wenn alle sechs Auswahlen gewinnen; dann laufen die 57 Linien komplett durch. Eine Bandbreite von wenigen Franken bis zu mehreren hundert Franken ist bei einem Linieneinsatz von CHF 1 realistisch, je nachdem welche Trefferkombination sich ergibt. Entscheidend bleibt: Der Ertrag muss den Gesamteinsatz von CHF 57 übersteigen, damit die Wette netto Gewinn abwirft. Bei nur zwei oder drei richtigen Auswahlen ist das selten der Fall.

Der Vergleich zeigt die Mechanik, nicht das Versprechen. Eine Heinz-Wette verteilt das Risiko, aber sie verteuert den Schein. Wer mit kleiner Bankroll spielt, kommt mit einer Kombiwette auf zwei oder drei Auswahlen günstiger zum Ertrag. Wer viele Spiele gleichzeitig verfolgt und Treffer auf mehreren Linien erwartet, profitiert vom Gestühl der Heinz-Wette, falls nicht alle Beine eintreffen.

Vollständige Wettmärkte für Systemwetten

Bei Sporttip und Jouez Sport sind Systemwetten nicht auf einen Wettmarkt beschränkt. Voraussagen auf Spielausgang, Tore, Handicaps oder Doppelte Chance lassen sich kombinieren, solange die ausgewählten Ereignisse voneinander unabhängig sind. Voneinander abhängige Ereignisse derselben Sportveranstaltung werden nur über die Bet-Builder-Funktion zusammengeführt. Diese Einschränkung gilt beiden Organisatoren: Wer Spiele aus demselben Match kombiniert, riskiert eine Annullierung durch den Veranstalter.

Super Heinz und Goliath im Vergleich

Die Heinz-Wette gehört zu den Full-Cover-Wetten, die jede mögliche Kombination über eine feste Anzahl Auswahlen abdecken. Drei Grössen sind im Wettjargon üblich. Der Heinz nutzt sechs Auswahlen und 57 Linien. Der Super Heinz nutzt sieben Auswahlen und besteht aus 120 Linien – 21 Doppel, 35 Dreier, 35 Vierer, 21 Fünfer, 7 Sechser und 1 Siebener. Der Goliath erweitert das Prinzip auf acht Auswahlen und kommt auf 247 Linien. Wer in der Schweiz Super Heinz oder Goliath spielen will, braucht Wetten auf sieben oder acht Voraussagen – der Gesamteinsatz pro Linie multipliziert sich entsprechend.

Vergleich der Heinz-Wettanbieter in der Schweiz

Das Angebot an Systemwetten in der Schweiz beschränkt sich auf zwei Anbieter. Welche Bewilligung sie führen, in welchem Vertragsgebiet sie tätig sind und wie ihre Limits aussehen, unterscheidet sich. Der Vollständigkeit halber sind ausländische Marken gelistet, die Schweizer Spieler im Netz antreffen, aber keine Schweizer Bewilligung besitzen.

Marke Schweizer Bewilligung Veranstalter / Bewilligungsstatus
Swisslos Sporttip Gespa-Bewilligung als Grossspiel-Veranstalterin SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel – Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS
Loterie Romande Jouez Sport Gespa-Bewilligung als Grossspiel-Veranstalterin Loterie Romande, Lausanne – Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS
Rainbet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
BassBet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
Pribet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
Rabona ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
GG.BET ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
BetLabel ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
Bettilt ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)
N1 Bet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, ohne Geltung in der Schweiz (Art. 4 BGS)

Die Tabelle trennt zwei Gruppen, die nicht zu einer gemeinsamen Wahl gehören. Die zwei bewilligten Veranstalter unterstehen dem Geldspielgesetz und sind an die Spielregeln der Gespa gebunden. Die acht ausländischen Marken besitzen keine Schweizer Bewilligung, sind nicht an das Schweizer Ausschlussregister angeschlossen und können von der Gespa auf die Sperrliste gesetzt werden. Für Spieler mit Wohnsitz in der Schweiz heisst das: Wer bei einem Anbieter ohne Bewilligung setzt, hat im Streitfall kein Schweizer Beschwerdeverfahren und keine Sperre über das zentrale Register.

Grundlagen der Heinz-Wette als Systemwette

Eine Systemwette unterscheidet sich von der Kombiwette durch eine einfache Frage: Wie viele Auswahlen müssen mindestens richtig sein, damit die Wette überhaupt etwas auszahlt. Bei der Kombiwette ist die Antwort «alle». Bei der Heinz-Wette lautet die Antwort «mindestens zwei», und alle Zwischenwerte werden separat verrechnet. Die Wette wird also nicht als ein Block behandelt, sondern als ein Bündel einzelner Wetten mit gemeinsamer Voraussage-Auswahl.

Ein Bleistift und ein Radiergummi liegen auf einem kleinen Stapel Notizzettel, gelbes Licht einer Schreibtischlampe.
Eine Heinz-Wette ist eine Systemwette auf 6 Auswahlen, die aus 57 einzelnen Wetten besteht.

Diese Mechanik hat zwei praktische Folgen. Erstens: Der Gesamteinsatz ist deutlich höher als bei einer Kombiwette mit gleicher Trefferzahl. Bei einem Einsatz von CHF 1 pro Linie beträgt er CHF 57, bei CHF 2 pro Linie CHF 114. Zweitens: Selbst bei einer teilweise richtigen Vorhersage gibt es einen Rückfluss, während eine Kombiwette in derselben Situation leer ausgeht. Der scheinbare Vorteil wird durch den erhöhten Einsatz erkauft, und die Frage, wann sich das rechnet, hängt an der Trefferquote und an den Quoten.

Welche Wettmärkte für Heinz in Frage kommen

Beim Sporttip und bei Jouez Sport sind Systemwetten für die typischen Fussball-, Eishockey- und Tennis-Märkte verfügbar. Dazu gehören Spielausgang (1X2), Doppelte Chance, Tore Über/Unter, Handicap und Ergebniswetten auf einzelne Halbzeiten. Welche konkreten Wettmärkte in einem Schein kombinierbar sind, hängt vom Wettprogramm der jeweiligen Partie ab. Einige Spezialmärkte wie Eckbälle, Karten oder Spielereignisse sind in der Schweizer Gespa-Liste nicht enthalten und stehen deshalb weder bei Sporttip noch bei Jouez Sport zur Verfügung.

Voraussetzungen, damit eine Heinz-Wette angenommen wird

Drei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Heinz-Wette platziert werden kann. Erstens: Alle sechs Auswahlen beziehen sich auf voneinander unabhängige Wettereignisse – unterschiedliche Spiele, unterschiedliche Wettmärkte, keine Wetten aus demselben Match ausserhalb des Bet Builders. Zweitens: Jede Einzelquote erfüllt die Mindestquote, die der Veranstalter für Kombinationen verlangt – bei Jouez Sport liegt die Untergrenze bei 1.10, bei Sporttip gibt es eine vergleichbare Mindestquotenregel für Kombiwetten. Drittens: Der Gesamteinsatz bleibt innerhalb der Höchsteinsatzlimite des Veranstalters.

Rechtslage: wer in der Schweiz Systemwetten anbieten darf

Die Schweiz hat den Sportwettenmarkt straff organisiert. Das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51) bestimmt, dass Sportwetten ein Grossspiel sind und einer Bewilligung bedürfen. Vergeben werden solche Bewilligungen ausschliesslich an die zwei Organisatoren, die der interkantonale Geldspielkonkordat zulässt: Swisslos und Loterie Romande. Beide führen eine Veranstalterbewilligung und je eine Spielbewilligung pro Spielform, also auch für ihr jeweiliges Sportwettenprodukt.

Ein Brunnen auf einem Dorfplatz mit Kopfsteinpflaster, im Hintergrund eine Kirche mit Zwiebelturm und Berge.
Bei Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000 und für eine Systemwette CHF 10'000.

Aufsicht führt die Gespa, die interkantonale Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern. Sie genehmigt das Wettprogramm, prüft die Spielregeln und führt die Sperrliste ausländischer Domainnamen, die von Schweizer Telekomanbietern gesperrt werden. Die Gespa beaufsichtigt ausschliesslich Grossspiele und Sportwetten – die ESBK ist für die Casinoaufsicht zuständig und gehört nicht in diesen Bereich.

Vertragsgebiet und Anmeldung

Wer Sporttip online nutzen will, braucht ein Spielerkonto und einen Wohnsitz im Vertragsgebiet von Swisslos. Dazu gehören 19 Deutschschweizer Kantone, der Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer bei Jouez Sport spielen will, braucht einen Wohnsitz in einem der sechs Westschweizer Kantone (Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf, Jura). Eine Anmeldung ausserhalb des eigenen Vertragsgebiets wird nicht angenommen.

Beide Organisatoren verlangen die Online-Identifikation. Der Ausweis wird hochgeladen, die Daten werden gegen Adressdatenbanken geprüft, und es darf nur ein Konto pro Person bestehen. Minderjährige können sich nicht anmelden. Personen, die auf der Spielsperre-Liste stehen, werden abgewiesen. Wer Spitzensport betreibt, darf keine Wetten auf eigene Wettbewerbe abgeben.

Welche Wetten in der Schweiz erlaubt sind

Die Gespa führt eine geschlossene Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen. Was nicht auf der Liste steht, darf nicht angeboten werden. Die Liste enthält klassische Sportmärkte: Fussball, Eishockey, Tennis, Handball, Basketball, Unihockey, Volleyball und einige weitere Sportarten. Frauenwettbewerbe sind nur dann aufgeführt, wenn sie explizit gelistet sind. Corner- und Kartenmärkte fehlen in der Liste, ebenso Esports. Wetten auf Wetter, Politik oder TV-Shows sind nicht zugelassen.

Livewetten sind erlaubt, sofern der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hat. Sporttip bietet Livewetten an; die Wette gilt unabhängig davon, ob das Ereignis tatsächlich live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, das heisst sie werden zurückerstattet.

Einsatz- und Gewinnlimiten

Die Limits unterscheiden sich zwischen den beiden Veranstaltern. Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000. Für eine Systemwette liegt die Höchstgrenze bei CHF 10’000. Swisslos behält sich vor, diese Limite jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern; Wetten oberhalb der Limite werden nicht angenommen.

Bei Jouez Sport liegt der Mindesteinsatz online bei CHF 2, in Verkaufsstellen bei CHF 3 (für Multiples ebenfalls CHF 2). Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten beträgt CHF 500. Ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Pro Wette liegt der Höchstgewinn bei CHF 300’000, und die Summe aller Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Die Mindestquote pro Einzelwette liegt bei 1.10, die maximale Gesamtquote bei 100’000.

Steuern auf Wettgewinnen

Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn. Auf Bundesebene liegt die Schwelle seit dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000 (im Jahr 2025 waren es CHF 1’070’400). Über diesem Betrag zieht der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ab, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Die kantonalen Freibeträge unterscheiden sich, weshalb die Faustregel «je nach Kanton» gilt. Für die meisten Spielenden fällt keine Einkommensteuer und keine Verrechnungssteuer an, weil ihre Gewinne unter dem Freibetrag bleiben.

Gewinne aus ausländischen Wettanbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer. Die kantonale Praxis im Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen jedoch unabhängig vom Betrag als voll steuerbares Einkommen. Wer bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, sollte sich beim kantonalen Steueramt oder einem Steuerberater erkundigen.

Werbung und Bonusregeln

Werbung für Glücksspiele darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für Glücksspiele, die in der Schweiz nicht zugelassen sind, ist verboten und kann mit einer Busse bis zu CHF 500’000 bestraft werden. Gratiswetten oder Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa. Im Jahr 2025 erteilte die Gespa der Loterie Romande 24 Bewilligungen und Swisslos 8. Bonusangebote und ihre Bedingungen kommen ausschliesslich aus den Spielregeln der jeweiligen Veranstalter.

Was Offshore-Anbieter für Schweizer Spieler bedeuten

Eine ausländische Lizenz aus Malta, Curaçao oder einem anderen Land hat in der Schweiz keine Geltung. Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, macht sich strafbar – bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahre. Der Spieler wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt weder Schweizer Spielerschutz noch eine Schweizer Beschwerdestelle.

Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste mit Domainnamen ausländischer Wettanbieter. Schweizer Internetprovider sperren diese Domains auf DNS-Ebene. Ende 2025 umfasste die Liste 671 Domains, ersetzt wird sie laufend, weil Anbieter ihre Domains schnell wechseln. Wer sich bewusst für einen Anbieter ohne Bewilligung entscheidet, sollte wissen, dass der Zugang über die Sperrliste jederzeit unterbrochen werden kann.

Spielerschutz und Verlustlimiten

Die Heinz-Wette kann einen Gesamteinsatz von mehreren hundert Franken erreichen, wenn man die Quoten und die Trefferrate ausser Acht lässt. Bei einem Einsatz von CHF 2 pro Linie liegt der Gesamteinsatz für 57 Linien bereits bei CHF 114. Wer unbedacht kombiniert, kann schnell über die eigenen Grenzen hinaus spielen. Das Geldspielgesetz verlangt von den Veranstaltern, dass sie ihre Spielenden beim Setzen von Limiten unterstützen, und die Spielregeln der Veranstalter sehen mehrere Stufen vor.

Verlustlimiten bei Sporttip

Wer bei Sporttip mitspielen will, muss vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999 pro Zeiteinheit, für unter 21-Jährige bei CHF 1’000. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage setzen.

Spielsperre und Ausschlussregister

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren. Eine Sperre vor Fristablauf aufzuheben ist nicht möglich. Eine unbefristete Spielsperre wird in ein schweizweites Register eingetragen, das auch für Casinos und für Online-Casinos gilt sowie im Fürstentum Liechtenstein anerkannt ist. Die Aufhebung einer Sperre ist frühestens nach Ablauf der gesetzlichen Frist möglich, wobei eine Fachstelle einzubinden ist.

Für eine Heinz-Wette heisst das: Wer Limits setzt und sich an die eigenen Zahlen hält, schliesst die Mechanik der 57 Linien nicht aus, sondern begrenzt nur, was sie kosten darf. Wer sich selbst sperrt, schliesst jede Form der Teilnahme aus – auch eine Heinz-Wette.

Testkäufe und realer Spielerschutz

Die Gespa führt regelmässig Testkäufe durch, um zu prüfen, ob die Spielregeln an Verkaufsstellen eingehalten werden. Im Jahr 2025 wurde in 47,5 % von 200 Testfällen an Verkaufsstellen eine Sportwette an Minderjährige verkauft. Der reale Schutz an der Verkaufsstelle ist also weniger zuverlässig, als es die Spielregeln vermuten lassen. Online gilt eine andere Kontrolle: Die Identifikation findet vor der ersten Wette statt, und das System verweigert die Annahme, wenn Daten nicht passen.

Betreibende im Vergleich

Die beiden bewilligten Schweizer Veranstalter prägen jede Heinz-Wette im Land. Wer online spielt, kommt an einem von ihnen nicht vorbei, sofern das eigene Vertragsgebiet stimmt. Daneben existieren ausländische Anbieter, die teilweise Heinz-Wetten und andere Systemwetten anbieten, aber keine Schweizer Bewilligung besitzen. Sie sind im Vergleich aufgenommen, weil sie Schweizer Spielerinnen und Spieler im Netz antreffen, aber ihre fehlende Bewilligung gehört zur ersten Information über sie.

Swisslos Sporttip – der Deutschschweizer Veranstalter

Swisslos mit Sitz in Basel betreibt Sporttip im Auftrag seines Vertragsgebiets. Die interkantonale Vereinbarung von 2019 bildet die Grundlage der Zusammenarbeit; die Geschäftsberichte werden regelmässig publiziert. Sporttip akzeptiert Bewohner der 19 Deutschschweizer Kantone, des Kantons Tessin und des Fürstentums Liechtenstein. Die Online-Plattform läuft unter Swisslos.ch, die Verkaufsstellen verteilen Tickets in Papierform.

Bei den Limits unterscheidet Sporttip zwischen Einzelwetten, Kombiwetten und Systemwetten. Die Mindestquote und die maximale Quote pro Linie werden durch die Spielregeln geregelt. Sporttip bietet einen Kombiboost an, der online verfügbar ist und ab vier Voraussagen mit Mindestquote 1.50 einen gestaffelten Bonus auf den Nettogewinn ausrichtet – 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen. Profitboosts und Quotenboosts sind ebenfalls nutzbar, jeweils auf eine Wette pro Person beschränkt und bei einem Cash-Out hinfällig. Cash-Out funktioniert bei Sporttip als vollständige Auszahlung, ohne Teilcash-Out, und steht nur online zur Verfügung. Die Wette verfällt nicht automatisch, wenn sie live nicht übertragen wird; wird das Ereignis nicht innert 48 Stunden nachgeholt, gilt die Wette als ungültig und wird erstattet.

Für Spielerinnen und Spieler mit Wohnsitz im Vertragsgebiet ist Sporttip die einzige legale Möglichkeit, online Heinz-Wetten zu platzieren. Die Plattform ist auf die Bedürfnisse des Schweizer Marktes zugeschnitten, mit Verlustlimiten und einem zentralen Ausschlussregister. Sie ist die richtige Wahl für alle, die auf Sicherheit und Schweizer Schutz setzen und im Vertragsgebiet wohnen.

Loterie Romande Jouez Sport – der Westschweizer Veranstalter

Die Loterie Romande führt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lausanne und unterhält 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz mit insgesamt 221 Mitarbeitenden. Online läuft das Angebot unter jeux.loro.ch; Voraussetzung ist ein Wohnsitz im Vertragsgebiet.

Die Limits liegen unter denjenigen von Sporttip. Die Obergrenze pro Einzel- oder Kombiwette beträgt CHF 500; der maximale Einsatz in einem Multiple-Wettschein liegt bei CHF 7’500. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette ist auf CHF 300’000 begrenzt; die Summe aller Gewinne in einem Multiple-Schein darf CHF 1’000’000 nicht überschreiten. Die Mindestquote pro Einzelwette liegt bei 1.10. Die Spielregeln verlangen eine Gesamtquote zwischen 1.10 und 100’000.

Jouez Sport eignet sich für Westschweizer Spielerinnen und Spieler, die ein ähnliches Schutzniveau wie bei Sporttip erwarten und ein tieferes Limitbudget haben. Wer höhere Einsätze plant, stösst bei Jouez Sport früher an die Grenze. Wer im Vertragsgebiet der Loterie Romande wohnt, hat keine legale Alternative mit Schweizer Bewilligung.

Rainbet – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

Rainbet wirbt mit einer breiten Wettauswahl und richtet sich an Spieler aus mehreren Märkten. In der Schweiz fehlt eine Bewilligung: Die Plattform besitzt eine ausländische Lizenz, die nach Art. 4 BGS in der Schweiz keine Geltung hat. Wer über Rainbet aus der Schweiz spielt, kann auf der Gespa-Sperrliste landen, hat keinen Zugang zum Schweizer Ausschlussregister und keine Schweizer Beschwerdestelle. Gewinne fallen nach kantonalem Recht in Thurgau vollständig unter das steuerbare Einkommen.

Wer sich für Rainbet entscheidet, sollte prüfen, ob das Wettprogramm die gewünschten Systemwetten-Märkte abdeckt, ob die Limits zur eigenen Spielweise passen und welche Zahlungswege verfügbar sind. Die fehlende Schweizer Bewilligung bleibt der entscheidende Nachteil.

BassBet – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

BassBet positioniert sich als Wettanbieter mit Fokus auf Sport und Livewetten. Auch hier gilt: Ohne Schweizer Bewilligung hat eine ausländische Lizenz in der Schweiz keine Wirkung. Die Plattform nimmt keine Rücksicht auf die Schweizer Sperrliste, ist nicht an das Ausschlussregister angeschlossen und unterliegt keiner Schweizer Aufsicht. Für Spielerinnen und Spieler in der Schweiz bedeutet dies: Wer bei BassBet spielt, sollte sich bewusst sein, dass weder Schutzmechanismen noch Beschwerdewege greifen, die in der Schweiz üblich sind.

Wer BassBet trotzdem nutzt, sollte die Limits, die Auszahlungswege und die Spielregeln direkt beim Anbieter prüfen, weil keine Schweizer Quelle sie verbindlich macht.

Pribet – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

Pribet tritt international auf und bietet ein umfangreiches Wettprogramm. In der Schweiz ist der Anbieter nicht zugelassen; die Gespa kann die Domain auf die Sperrliste setzen, und Schweizer Spielerinnen und Spieler können weder über das Ausschlussregister geschützt werden, noch haben sie im Streitfall eine Schweizer Anlaufstelle. Über das konkrete Heinz-Wetten-Angebot von Pribet trägt das vorliegende Material keine dokumentierten Werte.

Wer Pribet in Betracht zieht, sollte die Spielregeln und Limits direkt auf der Plattform prüfen.

Rabona – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

Rabona fällt durch Bonusaktionen und ein breites Wettangebot auf. In der Schweiz fehlt die Bewilligung, der Schutz Schweizer Spielerinnen und Spieler greift nicht. Die Plattform kann auf der Gespa-Sperrliste stehen. Über das konkrete Systemwetten-Angebot von Rabona trägt das vorliegende Material keine dokumentierten Werte.

Wer Rabona nutzen will, sollte die Spielregeln und Limits direkt beim Anbieter einsehen.

GG.BET – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

GG.BET positioniert sich stark im Bereich Esports und bietet parallel klassische Sportwetten an. In der Schweiz ist GG.BET nicht zugelassen. Da Esports nicht auf der Schweizer Liste der bewilligten Wetttypen steht, können Schweizer Spielerinnen und Spieler über GG.BET legal nicht einmal auf Esports wetten – und schon gar nicht im Rahmen einer Heinz-Wette. Die fehlende Bewilligung, die fehlende Sperrregisteranbindung und die fehlende Schweizer Aufsicht bleiben die wesentlichen Nachteile.

Wer mit Schweizer Wohnsitz Esportswetten sucht, hat in der Schweiz keine legale Option über Sporttip oder Jouez Sport.

BetLabel – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

BetLabel tritt international auf. In der Schweiz fehlt die Bewilligung, die Plattform kann auf der Gespa-Sperrliste stehen, und der Schweizer Spielerschutz greift nicht. Über das Heinz-Wetten-Angebot von BetLabel trägt das vorliegende Material keine dokumentierten Werte. Wer die Plattform nutzen will, prüft die Spielregeln direkt beim Anbieter.

Bettilt – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

Bettilt ist international aufgestellt und bietet Sport- und Livewetten an. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Die Plattform unterliegt keiner Schweizer Aufsicht, ein Schweizer Ausschlussregistereintrag hilft nicht, und im Streitfall gibt es keine Schweizer Beschwerdestelle.

Wer sich für Bettilt interessiert, sollte das Wettprogramm und die Limits direkt prüfen.

N1 Bet – ausländisch, ohne Schweizer Bewilligung

N1 Bet bietet ein internationales Wettprogramm an. In der Schweiz fehlt die Bewilligung; die Plattform kann auf der Gespa-Sperrliste stehen. Schweizer Spielerinnen und Spieler haben weder Zugriff auf das Ausschlussregister noch eine Schweizer Beschwerdestelle.

Wer die Plattform nutzt, prüft die Spielregeln direkt beim Anbieter.

Auswahl für Spielerinnen und Spieler in der Schweiz

Die Heinz-Wette verteilt das Risiko einer Mehrfachwette auf 57 Linien, aber sie verteuert den Schein um ein Vielfaches. Wer sich für sie entscheidet, sollte sich über drei Konsequenzen im Klaren sein.

Erstens: Der Gesamteinsatz ist hoch. Bei einem Linieneinsatz von CHF 1 setzt die Wette CHF 57 voraus, bei CHF 2 bereits CHF 114. Bei Sporttip ist eine Systemwette bis CHF 10’000 zugelassen; bei Jouez Sport liegt die Obergrenze für Multiple-Scheine bei CHF 7’500.

Zweitens: Der Ertrag hängt an der Trefferquote. Bei zwei richtigen Auswahlen läuft nur ein Teil der Doppelwetten; der Ertrag bleibt oft unter dem Einsatz. Erst ab mehreren Treffern steigt der Ertrag deutlich an.

Drittens: Die Schweizer Bewilligung schützt, lässt aber nur zwei Anbieter zu. Spielerinnen und Spieler in der Deutschschweiz, in Liechtenstein und im Tessin gehen zu Sporttip. Westschweizer Spielerinnen und Spieler gehen zu Jouez Sport. Wer bei einem ausländischen Anbieter ohne Bewilligung spielt, hat keinen Schweizer Schutz, keine Sperrregisteranbindung und kein Schweizer Beschwerdeverfahren.

Die Heinz-Wette bleibt eine mathematisch elegante Wette, die zwischen «alles oder nichts» der Kombiwette und der Einzelwette eine Zwischenstufe einzieht. Sie ist aber kein Freifahrtschein für höhere Gewinne, sondern ein Bündel aus 57 Wetten mit entsprechendem Einsatz. Wer mit ihr spielt, sollte die Limits im Auge behalten und sich an die eigene Verlustlimite halten – ein Pass, der das Spielkonto leert, hat das Ziel jeder Wette verfehlt.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert eine Heinz-Wette?

Eine Heinz-Wette kombiniert sechs Auswahlen zu allen möglichen Mehrfachwetten ab zwei Auswahlen aufwärts. Sie besteht aus 15 Doppel-, 20 Dreier-, 15 Vierer-, 6 Fünfer- und einer Sechsfachwette – zusammen 57 einzelne Linien, ohne Einzelwetten auf die Auswahlen. Jede Linie wird unabhängig abgerechnet; bei nur einem Treffer zahlt die Wette nichts, ab zwei Treffern fliessen Erträge aus den jeweils passenden Liniengruppen. Wer sie spielt, sollte bedenken, dass der Gesamteinsatz bei einem Linieneinsatz von CHF 1 bereits CHF 57 beträgt.

Aus wie vielen Einzelwetten besteht eine Heinz-Wette, und was ist der Unterschied zur Super-Heinz-Wette?

Eine Heinz-Wette besteht aus 57 Einzelwetten auf 6 Auswahlen. Eine Super-Heinz-Wette erweitert das Prinzip auf 7 Auswahlen und besteht aus 120 Einzelwetten – 21 Doppel-, 35 Dreier-, 35 Vierfach-, 21 Fünffach-, 7 Sechsfach- und 1 Siebenfachwette. In beiden Fällen sind keine Einzelwetten auf die Auswahlen enthalten; gezählt werden nur die Mehrfachkombinationen.

Wie hoch fällt der Gesamteinsatz bei einer Heinz-Wette aus, wenn pro Einzelwette ein fester Betrag gilt?

Bei einem Linieneinsatz von CHF 1 beträgt der Gesamteinsatz CHF 57. Bei einem Linieneinsatz von CHF 2 sind es CHF 114, bei CHF 5 entsprechend CHF 285. Die Gesamtsumme ergibt sich aus der Multiplikation des Linieneinsatzes mit 57, weil die Wette aus genau 57 Linien besteht. Bei Sporttip liegt die Höchstgrenze für eine Systemwette bei CHF 10’000, bei Jouez Sport bei CHF 7’500 pro Multiple-Schein.

Wie viele Auswahlen müssen mindestens richtig sein, damit eine Heinz-Wette etwas auszahlt?

Mindestens zwei Auswahlen müssen richtig sein, damit eine Heinz-Wette überhaupt einen Ertrag erzielt. Eine einzelne richtige Auswahl reicht nicht, weil keine Einzelwette im Wettschein enthalten ist. Ab zwei Treffern fliessen die passenden Doppelwetten, bei weiteren Treffern kommen Dreier- bis Sechserwetten hinzu. Wer sicher gehen will, achtet bei der Auswahl der Spiele darauf, dass zumindest zwei Voraussagen mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffen.

Welche Einsatzgrenzen gelten bei Systemwetten von Sporttip?

Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000. Für Systemwetten ist die Höchstgrenze CHF 10’000. Swisslos behält sich vor, die Limite jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern. Wetten oberhalb der Limite nimmt der Veranstalter nicht an. Vor der ersten Teilnahme müssen Spielerinnen und Spieler Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen – die Obergrenze liegt bei CHF 9’999.

Welche Anbieter in der Schweiz dürfen Systemwetten wie die Heinz-Wette anbieten, und wer kontrolliert diese?

In der Schweiz dürfen ausschliesslich die Swisslos Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport Systemwetten anbieten. Beide Organisatoren führen eine Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51). Die Aufsicht führt die Gespa, die interkantonale Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern. Sie genehmigt die Spielregeln, führt die Sperrliste ausländischer Domainnamen und prüft die Wettprogramme. Ausländische Anbieter besitzen in der Schweiz keine Bewilligung und können jederzeit auf die Sperrliste gesetzt werden.

Inhalt erstellt vom Team «europacupwetten»