Beste Yankee Wettanbieter in der Schweiz: Sporttip und Jouez Sport im Vergleich
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Stand: Oktober 19, 2026 | Geprüft gegen die Bewilligungsregister der Gespa (Eidg. Geldspielaufsicht) und die Spielregeln der beiden bewilligten Veranstalter.
Eine Yankee-Wette bündelt vier einzelne Voraussagen zu elf Teilwetten: sechs Paarwetten, vier Einzelwetten und eine Kombiwette über alle vier. Wer alle vier Tipps richtig hat, gewinnt nicht nur die Kombi, sondern zusätzlich die kleineren Teilgewinne, die sich aus den Paaren und Einzeln ergeben. Wer daneben tippt, verliert trotz eines teilweise richtigen Resultats meist den grössten Teil des Gesamteinsatzes. Die Marge des Anbieters steckt in jeder der elf Quoten — sie wirkt also nicht einmal, sondern elfmal. Wer in der Schweiz online wettet, hat nur zwei seriöse Adressen: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Beide sind bewilligt, beide sind Lotterien, beide decken klar getrennte Kantone ab. Wer dort kein Konto eröffnen kann, weil der Wohnsitz im falschen Kanton liegt oder das Angebot des anderen Veranstalters nicht passt, landet bei ausländischen Anbietern, die in der Schweiz keine Bewilligung haben.
Wie eine Yankee-Wette aufgebaut ist
Eine Yankee-Wette ist eine Systemwette aus genau vier Voraussagen. Sie besteht aus sechs Paarwetten (jede mögliche Zweierkombination), vier Einzelwetten (jede Voraussage allein) und einer Kombiwette über alle vier Auswahlen, insgesamt also elf separate Wetten. Der Gesamteinsatz ergibt sich aus dem Einsatz pro Linie multipliziert mit elf, weil jede der elf Wetten separat gesetzt wird. Eine einzelne Wette zu CHF 1 Linieneinsatz bindet damit CHF 11, bevor der erste Ball rollt.

Die Quoten jeder Voraussage multiplizieren sich innerhalb ihrer Teilwette. Bei einem Linieneinsatz von CHF 1, gleichmässigen Quoten von 2.00 auf alle vier Tipps und der Annahme, dass alle vier eintreffen, ergibt sich für die Kombiwette eine Auszahlung von CHF 16 (CHF 1 × 2.00⁴). Die sechs Paarwetten zahlen je CHF 4 (CHF 1 × 2.00 × 2.00), die vier Einzelwetten je CHF 2. Addiert man das Ganze, liegt der Bruttogewinn bei CHF 48, der Nettogewinn bei CHF 37 gegenüber einem Gesamteinsatz von CHF 11. Das ist der Idealfall: vier richtige Tipps, keine Komplikationen, gleichmässige Quoten. Schon eine einzige Niete reisst ein tiefes Loch.
Welche Trefferquote es für einen Gewinn braucht
Wer drei der vier Tipps richtig hat, gewinnt die drei Einzelwetten, die drei Paarwetten mit dem dritten richtigen Tipp und keine Kombiwette. Aus den drei richtigen Paarwetten wird die Voraussage mit Quote 1.00 gesetzt, weil der vierte Tipp im System nicht eintraf und damit in der Kombiwette als ungültig gilt. Bei einem Linieneinsatz von CHF 1 und angenommenen Quoten von 2.00 überall bleiben aus den Paarwetten noch CHF 6 zurück, aus den Einzelwetten CHF 6, was den Gesamteinsatz von CHF 11 nicht deckt. Drei richtige Voraussagen bedeuten damit bei gleichmässigen Quoten einen Verlust.
Wer zwei richtig hat, gewinnt nur die zwei entsprechenden Einzelwetten, also bei gleichmässigen Quoten 2.00 einen Bruttogewinn von CHF 4 gegen elf Linieneinsätze. Wer einen oder keinen Tipp richtig hat, verliert den vollen Gesamteinsatz. Die Mathematik dieser Struktur ist hart: ohne mindestens drei richtige Voraussagen arbeitet das System gegen den Wettenden, weil der Gesamteinsatz elfmal fliesst und die kleinen Teilgewinne ihn selten decken. Wer einen Tipp falsch setzt, kann den Verlust nur über die Quoten der verbleibenden drei Linien ausgleichen, was bei normalen Quoten unter 3.00 nicht gelingt. Ein Yankee belohnt Treffsicherheit überdurchschnittlich, bestraft aber jede Unsicherheit gnadenlos.
Was eine Auszahlung in Franken wirklich bedeutet
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus dem Einsatz mal Quote. Bei einer Kombination wird die Gesamtquote als Produkt der Einzelquoten gebildet. Der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Wer also eine Kombiwette zu einer Gesamtquote von 16.40 mit einem Linieneinsatz von CHF 1 setzt, gewinnt nominell CHF 16.40, bekommt aber durch die Aufrundung auf zwei Stellen CHF 16.40 und durch die Abrundung auf 5 Rappen genau CHF 16.40 ausbezahlt, weil der Betrag bereits auf 5 Rappen endet. Bei krummen Quoten entsteht eine kleine Differenz zu Gunsten der Spielenden, weil das System auf fünf Rappen abrundet und nicht auf zehn.
Die Marge in jeder der elf Teilwetten
Die Marge ist das, was der Anbieter von jedem Franken Einsatz im Schnitt einbehält. Sie berechnet sich aus der Auszahlungsquote eines Marktes, also der Summe der Kehrwerte aller angebotenen Quoten. Bei einem typischen Zweiwege-Markt mit zwei Ausgängen und gleichmässigen Quoten von 1.90 auf jede Seite beträgt die Auszahlungsquote 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90), also rund 0.95. Das entspricht einer Marge von etwa 5.0 %. Bei einem Dreiwege-Markt wie dem klassischen Heimsieg / Unentschieden / Auswärtssieg mit drei Ausgängen und wieder gleichmässigen Quoten von 1.90 pro Ausgang läge die Auszahlungsquote bei 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90 + 1/1.90), also rund 0’632. Die Marge dieses Marktes wäre etwa 36.8 %, deutlich höher, weil das Buch über drei Ausgänge mehr Spielraum für den eigenen Vorteil hat.
In einem Yankee wirkt diese Marge in jeder der elf Teilwetten. Vier Einzelwetten, sechs Paarwetten und eine Kombiwette tragen jeweils ihre eigene Marge. Bei einer angenommenen Marge von 5 % pro Einzelmarkt steigt der kombinierte Nachteil über elf Wetten, weshalb ein Yankee umso teurer wird, je mehr Linien mit unterschiedlichen Margen im Spiel sind. Wer eine Systemwette wie den Yankee eingeht, akzeptiert diese elfmalige Marge bewusst — oder er kennt sie nicht, was bei Systemwetten ohne Marge-Tabellen die häufigere Variante ist.
Wettmärkte für Yankee und Super Yankee im Überblick
Eine Yankee-Wette braucht vier Voraussagen. Vier Spiele auszuwählen ist nicht schwer, aber vier Spiele gleichzeitig richtig zu tippen ist die Disziplin, an der die meisten Wettenden scheitern. Welche Sportarten, Ligen und Märkte sich am besten eignen, hängt nicht von einem Rechner ab, sondern von zwei harten Bedingungen: wie hoch die Quote pro Voraussage ist und wie eng die Marge in jedem dieser Märkte sitzt.
Tiefe Quoten oder bewusste Tipps
Bei einem System wie dem Yankee entscheidet die Kombination aus Trefferquote und Quoten über den Erfolg. Hohe Quoten locken, weil sie im Idealfall alle elf Teilwetten mitnehmen. Zu hohe Quoten bedeuten aber fast immer unsichere Auswahlen. Wer bei jeder Voraussage Quote 3.00 anpeilt, hat statistisch nur eine realistische Trefferquote, die weit unter dem liegt, was ein Yankee für einen Gewinn braucht. Realistischer ist das andere Extrem: Wer viermal auf Quote 1.40 setzt, hat eine gute Chance, drei oder vier Richtige zu erreichen, gewinnt im Idealfall aber nur einen Bruchteil dessen, was ein riskanterer Tipp eingebracht hätte.
Ein Yankee belohnt es, vier mittlere Quoten zu finden, die zusammen jeweils eine realistische Einzelchance von 60 bis 70 % haben. Genau dort liegt die Spanne, in der drei oder vier Treffer noch wahrscheinlich genug sind und die Quoten trotzdem gross genug bleiben, um die elf Linien zu füllen.
Welche Märkte in einem Yankee funktionieren
Nicht jeder Markt eignet sich gleich gut. Dreiwege-Märkte mit hohem Unentschieden-Anteil sind in Yankees schwer zu handhaben, weil die Marge dort am grössten ist. Zweiwege-Märkte wie Doppelte Chance, Over/Under oder asiatisches Handicap bieten engere Margen, weil sie nur zwei Ausgänge haben. Eine Auswahl von vier Over/Under-Linien aus vier verschiedenen Spielen gilt als klassischer, wenn auch nicht risikoloser Yankee.
Bei Kombinationen aus zwei verschiedenen Sportarten steigt das Risiko, weil sich Wissen und Recherchetiefe nicht übertragen lassen. Wer Fussball und Tennis kombiniert, muss in beiden Disziplinen die gleiche Treffsicherheit haben. Wer vier Wetten aus einer Liga nimmt, vermeidet diesen Spagat, akzeptiert aber, dass die Spielergebnisse sich gegenseitig weniger unabhängig sind.
Super Yankee und Heinz als grössere Varianten
Ein Super Yankee funktioniert wie ein Yankee, nur mit fünf statt vier Voraussagen. Damit steigt die Zahl der Teilwetten von elf auf 26: zehn Einzelwetten, zehn Paarwetten, fünf Dreierkombinationen und eine Kombiwette über alle fünf. Der Gesamteinsatz wächst entsprechend, und die Hürde für einen Gewinn liegt höher: Mindestens drei richtige Tipps sind nötig, vier oder fünf lohnen sich erst richtig. Ein Heinz geht noch einen Schritt weiter: sechs Voraussagen, 57 Teilwetten. Wer sich für einen Super Yankee entscheidet, sollte sich der zusätzlichen Marge bewusst sein, die in jeder der 26 Linien wirkt.
Was ein Yankee-Rechner leistet und was nicht
Ein Yankee-Rechner nimmt die vier Quoten, den Linieneinsatz und zeigt den Gesamteinsatz, die elf möglichen Auszahlungen je nach Trefferkombination und im Idealfall die Auszahlungsquote pro Ausgang. Was er nicht zeigt: die Marge der einzelnen Märkte, die Korrelation zwischen den Spielen, die Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Trefferquote und den Wert der Quoten im Vergleich zu anderen Anbietern. Wer den Rechner als Entscheidungshilfe nutzt, gewinnt einen Überblick über die Mechanik, nicht über den Wert einer Wette.
Vergleich der Schweizer Anbieter für Systemwetten
Wer in der Schweiz eine Yankee-Wette platzieren will, hat zwei rechtlich bewilligte Optionen und acht ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung. Die folgende Tabelle ordnet die bewilligten Organisatoren ein und listet die ausländischen Marken auf, die Schweizer Wettende im Netz tatsächlich antreffen.
| Anbieter | Bewilligung in der Schweiz | Veranstalter und Sitz |
|---|---|---|
| Sporttip | bewilligt | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel |
| Jouez Sport | bewilligt | Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne |
| 1Bet | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
| Wettigo | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
| PowBet | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
| Cloudbet | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
| Bahigo | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
| BDMBet | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
| FortuneJack | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
| GG.BET | ohne Schweizer Bewilligung | im Ausland verortet, Lizenzstatus für die Schweiz ohne Bedeutung |
Die bewilligten Anbieter decken die Schweiz gemeinsam flächendeckend ab, aber nicht identisch. Loterie Romande bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura mit 2’350 Verkaufsstellen und 221 Mitarbeitenden, Sitz in Lausanne. Swisslos bedient die Deutschschweizer Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.
Was die beiden bewilligten Organisatoren verbindet
Beide Anbieter sind Lotteriegesellschaften, keine klassischen Buchmacher. Beide nutzen das Geldspielgesetz und die interkantonale Vereinbarung von 2019 als Rechtsgrundlage. Beide bieten Sportwetten unter einem Produktnamen an, der sich vom Firmennamen unterscheidet: Sporttip bei Swisslos, Jouez Sport bei Loterie Romande. Beide verlangen für die Online-Registrierung Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im jeweiligen Vertragsgebiet, ein Mindestalter von 18 Jahren, eine Identitätsprüfung über Ausweis und Adressdatenbanken, und sie führen Spielende nur einmal in ihrem System.
Wo sie sich bei Quoten, Limits und Systemwetten unterscheiden
Der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette liegt bei Sporttip bei CHF 1’000 und bei Systemwetten wie dem Yankee bei CHF 10’000. Der Mindesteinsatz beträgt CHF 1. Bei Jouez Sport liegt der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 500 und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Der Mindesteinsatz online beträgt CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3.
Bei den Gewinnen unterscheiden sich die beiden ebenfalls: Jouez Sport cappt den Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette auf CHF 300’000 und die Summe aller Gewinne eines Multiples auf CHF 1’000’000. Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombiwette muss zwischen 1.10 und 100’000 liegen. Bei Sporttip gibt es kein vergleichbares veröffentlichtes maximales Gewinncap in den Spielregeln, dafür greift die kombinierte Limite über das Spielguthaben auf dem Wallet.
Wie beide Veranstalter Spielerinnen und Spieler schützen
Beide Anbieter verlangen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage. Die Obergrenze bei Sporttip liegt bei CHF 9’999 für Erwachsene und CHF 1’000 für unter 21-Jährige. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, was spontane Eskalation verhindert. Zusätzlich kann eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage gesetzt werden. Bei Sporttip lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos und Online-Casinos sowie in Liechtenstein. Wer eine Selbstsperre aufheben will, muss eine Fachstelle einbeziehen und mindestens drei Monate warten.
Warum die ausländischen Marken auf der Liste stehen
Acht Marken ohne Schweizer Bewilligung tauchen in Werbung und auf Webseiten auf, die Schweizer Wettende sehen: 1Bet, Wettigo, PowBet, Cloudbet, Bahigo, BDMBet, FortuneJack und GG.BET. Sie alle haben in der Schweiz keine Veranstalter- oder Spielbewilligung, kein Zugang zum schweizweiten Sperrregister und keine Schweizer Anlaufstelle bei Streit. Ihre Lizenzen in Curaçao, Malta oder anderswo entfalten in der Schweiz keine Wirkung. Wer dort spielt, kann im Streitfall nicht auf die Gespa zugehen, weil die Gespa nur für bewilligte Anbieter zuständig ist. Die Gespa führt eine Sperrliste mit Domains ausländischer Anbieter, die von Schweizer Internetprovidern per DNS-Sperre blockiert werden. Stand Ende 2025 waren 671 Domains auf der Liste. Wer eine ausländische Plattform erreicht, tut das meist über ein gespiegeltes Angebot, das Stunden später ersetzt wird.
Die Rechtslage für Systemwetten in der Schweiz
Die Schweiz behandelt Online-Sportwetten als Grossspiel, nicht als einfaches Spiel. Das Geldspielgesetz von 2019, die interkantonale Vereinbarung von 2019 und die zugehörige Verordnung bilden das Klima. Die Aufsicht liegt bei der Gespa in Bern, nicht bei der ESBK, die nur Casinos beaufsichtigt. Eine Bewilligung braucht einen Veranstalter und eine Bewilligung pro Spiel. Sie gilt nur in der Schweiz, und sie ist auf maximal zwei Veranstalter für Sportwetten beschränkt: Swisslos und Loterie Romande.

Was die Bewilligung bedeutet und was sie nicht bedeutet
Eine Schweizer Bewilligung bedeutet, dass der Veranstalter in einem geschlossenen Markt mit klaren Regeln arbeitet. Sie bedeutet, dass die Spielerinnen und Spieler im Konfliktfall zur Gespa gehen können und die Spielregeln durch die Aufsicht kontrolliert werden. Sie bedeutet, dass Spielguthaben und Gewinne auf ein Bank- oder Postkonto im eigenen Namen ausbezahlt werden. Sie bedeutet, dass Limits und Spielsperren gesetzlich verankert sind.
Sie bedeutet nicht, dass Quoten besonders hoch sind. Sie bedeutet nicht, dass das Angebot an Sportarten und Märkten vollständig ist. Sie bedeutet nicht, dass eine Systemwette wie beim ausländischen Anbieter funktioniert, der unter einer Malta-Lizenz mehr Märkte und andere Boni anbietet. Sie bedeutet insbesondere nicht, dass die Schweiz den Wettenden vor jedem Verlust schützt — der Spielerschutz greift bei Limits und Sperren, nicht bei einzelnen Wetten.
Welche Sportarten und Märkte bewilligt sind
Die Gespa führt eine Liste bewilligter Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen. Darin nicht enthalten sind Wetten auf Eckbälle, Karten oder Esports, die Liste zeigt keine Esports-Sektion. Frauenwettbewerbe sind nur bewilligt, wenn sie auf der Liste stehen, Qualifikationsrunden nur, wenn sie aufgeführt sind, und Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet. Trainingsläufe sind nie Wettgebiet. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen.
Diese Liste ist nicht öffentlich verhandelbar. Wer auf einen Markt wettet, den die Liste nicht führt, bekommt bei Sporttip die Quote 1.00 oder die Wette wird gar nicht angenommen. Wer als Spieler darauf besteht, auf nicht bewilligte Märkte zu wetten, kann das nur bei einem ausländischen Anbieter versuchen — und nimmt damit den Verlust des Schweizer Rechtsschutzes in Kauf.
Wer in der Schweiz überhaupt spielen darf
Sportwetten sind Personen ab 18 Jahren erlaubt. Minderjährige sind von der Teilnahme ausgeschlossen, online wie an Verkaufsstellen. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Eine Person darf sich nur einmal pro Anbieter registrieren. Die Registrierung verlangt einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet des Veranstalters, eine Identitätsprüfung über den hochgeladenen Ausweis und die Bestätigung, dass keine Spielsperre besteht.
Wer sich bei Swisslos nicht registrieren kann, weil er im Welschland wohnt, kann sich stattdessen bei Loterie Romande versuchen — oder er bleibt aussen vor. Wer im Ausland wohnt und nur eine Schweizer Adresse hat, wird bei der Registrierung abgewiesen. Die Schweiz schützt ihren Markt, indem sie ihn klar abgrenzt.
Werbung, Boni und Limits
Werbung für bewilligte Sportwetten darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und nicht auf Minderjährige oder gesperrte Personen zielen. Werbung für nicht bewilligte Glücksspiele in der Schweiz ist verboten und kann mit einer Busse bis zu CHF 500’000 geahndet werden. Gratiswetten und Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa. Boni, Promotionen und Codes sind also nie ein Werbegeschenk, sondern entweder bewilligt oder illegal.
Offshore: keine Bewilligung, kein Schutz, kantonale Steuer
Eine ausländische Lizenz hat in der Schweiz keine Wirkung. Wer bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, hat keinen Zugang zum schweizweiten Sperrregister, keine Schweizer Aufsicht und keine Schweizer Beschwerdestelle. Einsätze und Gewinne können in Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden. Es gibt keine Schweizer Sperre, die einen Spieler schützt, der sich selbst nicht sperrt.
Steuerlich sind Gewinne aus bewilligten Schweizer Sportwetten bis zum Freibetrag einkommensteuerfrei, der Freibetrag liegt je nach Kanton unterschiedlich. Wer mehr gewinnt, zahlt 35 % Verrechnungssteuer auf den Mehrbetrag, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Gewinne aus ausländischen Grossspielen behandelt der Kanton Thurgau als voll steuerbares Einkommen unabhängig von der Höhe. Andere Kantone handhaben es je nach Praxis. Wer ausländisch spielt, fragt seinen Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung.
Verantwortungsvolles Wetten mit Systemwetten
Eine Systemwette wie der Yankee bindet nicht einen Einsatz, sondern elf. Wer mit einem Einsatz von CHF 5 pro Linie spielt, hat CHF 55 auf dem Spiel, bevor die ersten Spiele angepfiffen sind. Wer den gleichen Tippensand einzeln spielen würde, hätte für vier Einzelwetten nur CHF 20 riskiert. Der Unterschied ist nicht die Quote, sondern die Summe auf dem Spiel.
Welche Limits sinnvoll sind
Verlustlimiten sind bei Sporttip und Jouez Sport verpflichtend, bevor eine erste Wette platziert wird. Die Standardlimite bei Sporttip liegt für Erwachsene bei maximal CHF 9’999 pro 1 Tag, 7 Tage und 30 Tage, für unter 21-Jährige bei maximal CHF 1′. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Wer die Limite spontan anheben will, wird durch die Wartefrist ausgebremst. Zusätzlich kann eine Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage freiwillig gesetzt werden.
Diese Limits sind kein Werbegag. Sie sind die einzige harte Bremse, die zwischen dem eigenen Einkommen und dem Klick auf «Wette platzieren» steht. Wer höhere Limits will, muss erst 72 Stunden warten. Wer die Wartefrist nicht aushält, sollte sie als Warnzeichen lesen.
Warum eine Spielsperre kein Eingeständnis ist
Eine Spielsperre kann freiwillig für 1 bis 180 Tage gesetzt werden, eine kürzere Frist lässt sich nicht aufheben. Wer sich für 30 Tage sperrt und nach einer Woche wieder spielen will, wartet drei Wochen. Eine unbefristete Spielsperre wird im schweizerischen Register eingetragen und gilt auch für Casinos, Online-Casinos und Liechtenstein. Aufgehoben wird sie nur durch eine Fachstelle und frühestens nach drei Monaten.
Eine Spielsperre ist ein Werkzeug, kein Eingeständnis. Wer sie nutzt, schützt sein Einkommen und seine Familie. Wer sich scheut, sie zu nutzen, sollte sich fragen, warum.
Wie eine Selbstsperre praktisch funktioniert
Bei Swisslos und Loterie Romande läuft die Selbstsperre über das eigene Spielerkonto. Eine produktbezogene Sperre sperrt nur Sporttip oder nur Jouez Sport, eine registersperre sperrt beide und die Casinos. Die Aufhebung verlangt ein Gespräch mit einer Fachstelle und eine Wartefrist. Wer beide nutzt, kann nicht mehr mitspielen, bis die Frist abläuft.
Worauf Systemwetten-Spieler besonders achten
Ein Yankee ist ein Instrument für Treffsicherheit, nicht für Glück. Wer viermal die Quote 1.40 wählt, weil das «sicher» klingt, gewinnt wenig und verliert oft. Wer viermal Quote 4.00 will, gewinnt viel und verliert fast immer. Wer einen Mix baut, braucht vier Tipps mit ähnlicher Wahrscheinlichkeit. Wer vier Wetten aus verschiedenen Sportarten kombiniert, braucht Wissen in vier Sportarten.
Wer systematisch spielt, sollte drei Dinge beachten: erstens, nicht mehr als einen kleinen Prozentsatz des monatlichen Wettbudgets pro Wettschein riskieren. Zweitens, jede Wette vor dem Platzieren auf Marge und Mindestquote prüfen. Drittens, einen klaren Stop-Loss setzen — einen Betrag X pro Woche, bei dem das Wetten aufhört, unabhängig vom Stand.
Die zwei bewilligten Veranstalter im Detail
Sporttip von Swisslos: der Ostschweizer Standard
Sporttip ist das Sportwetten-Produkt von Swisslos, der interkantonalen Landeslotterie mit Sitz in Basel. Die Sportwetten laufen unter der interkantonalen Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen von 2019. Das Vertragsgebiet umfasst 19 Deutschschweizer Kantone, den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer dort wohnt, kann online ein Konto eröffnen.
Sporttip bietet Einzel-, Kombinations- und Systemwetten, eine Livewette-Sektion und Cash-Out für ausgewählte Märkte. Der Mindesteinsatz liegt bei CHF 1, der Höchsteinsatz bei CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette und CHF 10’000 pro Systemwette. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Der Gewinn berechnet sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus dem Produkt der Einzelquoten, und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.
Cash-Out funktioniert bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live. Nur Online-Wetten, nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung, ohne Garantie für jeden Markt. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche spätere Wettgewinn, hängt vom Stand ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Wer Cash-Out nutzt, gibt die Chance auf einen höheren Gewinn gegen einen garantierten Betrag.
Der Sporttip-Kombiboost belohnt lange Kombiwetten mit einem Bonus auf den Nettogewinn: 5 % bei vier Voraussagen mit Mindestquote 1.50, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen. Der Boost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten. Quotenboosts gelten für Prematch-Einzelwetten, Profitboosts erhöhen den Nettogewinn eines definierten Ereignisses. Beide Boosts sind pro Person nur einmal nutzbar und in Einsatz und Höhe limitiert. Bei Cash-Out verfällt der Boost.
Wer bei Sporttip gewinnt, bekommt Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch auf das Wallet, Gewinne über CHF 1’000 innert drei Arbeitstagen auf das eigene Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto. Wer Spielguthaben auszahlen will, kann das pro 365 Tage zweimal gratis tun, ab der dritten Auszahlung werden 3 % Kommission fällig, die Überweisung dauert fünf bis zehn Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.
Wer mehr als 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung keinen Gewinn einfordert, verliert ihn zugunsten des Swisslos-Zwecks. Wer eine verweigerte Auszahlung anfechten will, hat zehn Tage Zeit für einen eingeschriebenen Brief.
Fazit zu Sporttip: Wer in der Deutschschweiz, im Tessin oder in Liechtenstein wohnt und Sportwetten legal platzieren will, kommt an Sporttip nicht vorbei. Das Angebot ist breit, die Höchsteinsätze sind grosszügig, die Limits verhindern Eskalation. Schwächen sind die fehlenden Garantien bei Cash-Out und die Tatsache, dass Profitboosts einmalig sind und bei Cash-Out verfallen. Für Yankees ist Sporttip wegen des Systemwetten-Limits von CHF 10’000 pro Wettschein auch für riskantere Wetten geeignet.
Jouez Sport von Loterie Romande: das Westschweizer Pendant
Jouez Sport ist das Sportwetten-Produkt der Loterie Romande mit Sitz in Lausanne. Sie bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura mit 221 Mitarbeitenden und 2’350 Verkaufsstellen. Wer dort wohnt, kann online ein Konto eröffnen.
Die Höchsteinsätze sind enger als bei Sporttip: CHF 500 pro Einzel- oder Kombiwette, CHF 7’500 pro Wettschein mit Multiples. Der Mindesteinsatz online liegt bei CHF 2, in Verkaufsstellen bei CHF 3. Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombiwette muss zwischen 1.10 und 100’000 liegen. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette ist auf CHF 300’000 begrenzt, die Summe aller Gewinne eines Multiples auf CHF 1’000’000.
Fazit zu Jouez Sport: Wer in der Romandie wohnt, hat mit Jouez Sport die einzige bewilligte Online-Adresse. Die Limits sind enger als bei Sporttip, aber ausreichend für die meisten Systemwetten. Die maximale Gewinnsumme pro Multiple ist hoch genug, dass ein gut getippter Yankee nicht an der Obergrenze kippt. Wer grössere Einsätze spielen will, ist bei Sporttip besser aufgehoben — sofern die Kantone stimmen.
Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
1Bet
1Bet ist ein Anbieter aus dem EU-Ausland mit keiner Schweizer Bewilligung. Wer sich informieren will, schaut direkt im Wettprogramm nach. Was sicher ist: keine Schweizer Aufsicht, kein Zugang zum schweizerischen Sperrregister und keine Schweizer Beschwerdestelle bei Streit.
Fazit: Für Schweizer Spielende bleibt 1Bet ein Anbieter ohne Schweizer Rechtsschutz. Wer dort spielt, akzeptiert das Fehlen jeder Schweizer Anlaufstelle und die Tatsache, dass Gewinne je nach Kanton steuerlich anders behandelt werden.
Wettigo
Wettigo tritt im deutschsprachigen Raum auf, mit einer Schweizer Bewilligung ist die Plattform nicht ausgestattet. Wer Details zum Angebot sucht, findet diese im Wettprogramm.
Fazit: Schweizer Spielende haben bei Wettigo keinen Schutz durch die Gespa und keinen Zugang zur Schweizer Spielsperre. Wer dort spielt, verliert jeden Schweizer Rechtsschutz, den die bewilligten Anbieter bieten.
PowBet
PowBet ist eine weitere Plattform ohne Schweizer Bewilligung. Informationen zum Angebot finden Interessierte im Wettprogramm.
Fazit: Für Schweizer Spielende bleibt PowBet ein Anbieter ohne Schweizer Aufsicht. Wer dort spielt, hat keine Schweizer Beschwerdestelle und keine Garantie, dass die Sperrliste der Gespa die Plattform nicht in Zukunft blockiert.
Cloudbet
Cloudbet ist eine Krypto-fokussierte Plattform ohne Schweizer Bewilligung.
Fazit: Wer bei Cloudbet spielt, hat keine Schweizer Aufsicht und kein Schweizer Sperrregister. Krypto-Auszahlungen auf eine Schweizer Bank sind nicht garantiert.
Bahigo
Bahigo ist im deutschsprachigen Werbemarkt präsent, mit Schweizer Bewilligung nicht ausgestattet.
Fazit: Schweizer Spielende haben bei Bahigo keinen Schutz durch die Gespa. Wer dort spielt, nimmt das Risiko fehlender Schweizer Aufsicht in Kauf.
BDMBet
BDMBet ist eine weitere Plattform ohne Schweizer Bewilligung.
Fazit: Für Schweizer Spielende bleibt BDMBet ein Anbieter ohne Schweizer Rechtsschutz.
FortuneJack
FortuneJack ist eine Krypto-Plattform ohne Schweizer Bewilligung.
Fazit: Wer bei FortuneJack spielt, hat keine Schweizer Aufsicht und keine Schweizer Anlaufstelle.
GG.BET
GG.BET ist eine Plattform mit Fokus auf E-Sports-Wetten, mit Schweizer Bewilligung nicht ausgestattet. Für einen Einblick ins Wettprogramm ist die Webseite der Anlaufstelle.
Fazit: Schweizer Spielende haben bei GG.BET keinen Schutz durch die Gespa und keinen Zugang zur Schweizer Spielsperre.
Marge und Auszahlungsquote als Entscheidungskriterium
Wer eine Wette platziert, zahlt die Marge des Marktes. Bei einem Zweiwege-Markt mit Quoten 1.90 auf jede Seite liegt die Auszahlungsquote bei rund 95 %, die Marge also bei etwa 5 %. Bei einem Dreiwege-Markt mit Quoten 1.90 auf Heimsieg, Unentschieden und Auswärtssieg liegt die Auszahlungsquote bei rund 63.2 %, die Marge also bei etwa 36.8 %. Ein typischer Zweiwege-Markt kostet den Wettenden also etwa fünf Rappen pro Franken, ein typischer Dreiwege-Markt etwa 37 Rappen pro Franken. Das ist kein Werbeversprechen, das ist die Mathematik jedes Marktes.
In einem Yankee wirkt diese Marge elfmal. Wer einen Yankee aus vier Dreiwege-Märkten baut, zahlt die Marge in jeder der elf Teilwetten. Wer einen Yankee aus vier Zweiwege-Märkten baut, zahlt sie auch elfmal, aber jede einzelne Marge ist kleiner. Über alle elf Linien liegt der kombinierte Nachteil deutlich näher an 5 % pro Linie als an 37 %, wenn die Auswahl aus zweiwegigen Märkten besteht. Wer einen Yankee bauen will, wählt Märkte mit niedriger Marge: asiatisches Handicap, Over/Under, Doppelte Chance, beide Teams treffen.
Die Auszahlungsquote pro Markt steht in den Quoten. Sie ist nicht in den Werbebotschaften der Anbieter ausgewiesen. Wer sie prüfen will, dividiert 1 durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten. Wer das nicht vor jeder Wette tun will, sucht nach Märkten, deren Quoten sich knapp an der Untergrenze von 1.90 halten — bei zweiwegigen Märkten deutet das auf eine Marge um die 5 % hin. Quoten über 2.00 auf alle Ausgänge deuten auf eine niedrigere Marge hin, was den Wert der Wette hebt.
Häufige Fragen zu Yankee-Wetten
Was genau ist eine Yankee-Wette?
Eine Yankee-Wette bündelt vier Voraussagen in elf Teilwetten: vier Einzelwetten, sechs Paarwetten und eine Kombiwette über alle vier Auswahlen. Der Gesamteinsatz ist der Linieneinsatz mal elf, weil jede der elf Wetten separat gesetzt wird. Wer alle vier richtig hat, gewinnt alle elf, wer nur zwei richtig hat, verliert meist mehr als er zurückgebliebenen bekommt.
Wie viele richtige Tipps braucht es für einen Gewinn?
Bei einer Yankee-Wette braucht es mindestens drei richtige Voraussagen, damit der Gesamteinsatz gedeckt wird. Wer alle vier richtig hat, gewinnt die volle Kombi plus alle Teilgewinne. Wer zwei oder weniger richtig hat, verliert trotz einzelner Treffer den grössten Teil des Gesamteinsatzes, weil elf Linien bezahlt sind und nur wenige kleine Einzelgewinne zurückfliessen.
Welches Einsatzlimit gilt bei Sporttip für eine Systemwette?
Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz für eine Systemwette bei CHF 10’000 pro Wettschein. Der Mindesteinsatz pro Linie beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette liegt bei CHF 1’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ändern, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.
Worin unterscheiden sich Yankee, Super Yankee und Heinz?
Ein Yankee nutzt vier Voraussagen und 11 Teilwetten. Ein Super Yankee nutzt fünf Voraussagen und 26 Teilwetten, mit zusätzlichen Dreierkombinationen. Ein Heinz nutzt sechs Voraussagen und 57 Teilwetten. Alle drei sind auf den eigenen Spielalltag zu übertragen, der Unterschied liegt in der Grösse des Gesamteinsatzes und der Hürde für einen Gewinn.
Wie genau sind Yankee-Rechner?
Ein Yankee-Rechner nimmt die vier Quoten, den Linieneinsatz und zeigt die elf möglichen Auszahlungen je nach Trefferkombination, den Gesamteinsatz und die Auszahlungsquote pro Ausgang. Er zeigt nicht die Marge der einzelnen Märkte, die Korrelation zwischen den Spielen und den Wert der Quoten im Vergleich zu anderen Anbietern. Wer den Rechner nutzt, bekommt die Mechanik, nicht die Wertentscheidung.
Welche Organisatoren bieten in der Schweiz Systemwetten an?
In der Schweiz bieten nur Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport Systemwetten an. Beide sind unter dem Geldspielgesetz und der interkantonalen Vereinbarung bewilligt. Ausländische Anbieter haben keine Schweizer Bewilligung, kein Schweizer Sperrregister und keine Schweizer Aufsicht — ihre Lizenzen aus anderen Ländern haben in der Schweiz keine Wirkung.
Wettarten – europacupwetten
Inhalt erstellt vom Team «europacupwetten»
